Geschichte

Vom Wunsch zur Wirklichkeit - Die Geschichte unserer Anlage

Die Idee des „Schrebergartens“ hat eine lange Tradition, die bis in das 19. Jahrhundert nach Leipzig zurückreicht.
Ganz so alt ist unsere Anlage zwar noch nicht, doch wir blicken mittlerweile stolz auf 47Jahre Vereinsgeschichte zurück.

Alles begann im Sommer 1976. Auf Initiative von Alfred Seewald bildete sich am 23. Juni in der Gaststätte „Kiek in“ eine Arbeitsgruppe mit einem klaren Ziel: Kleingärten für die Bewohner von Berg Fidel und Vennheide zu schaffen. Der Stein kam ins Rollen. Bereits im Juli beauftragte die Bezirksvertretung Münster-Hiltrup die Stadtverwaltung mit der Prüfung des Vorhabens.

Es folgten intensive Monate der Planung und Bürokratie. Im Mai 1977 forderten die Ratsherren Dr. Tölle, Heinrich Schütte und Bernhard Waltermann nachdrücklich die Errichtung der Anlage noch für das Folgejahr. Nach Bürgeranhörungen und der Offenlegung des Bebauungsplans Nr. 220 stand Ende 1977 fest: Die Finanzierung in Höhe von geschätzten 296.000,- DM steht, und es gibt keine nennenswerten Einwände gegen das Projekt südlich der Umgehungsstraße.

Die Geburtsstunde des KGV „Grafschaft“

Am 17. Oktober 1978 war es endlich soweit. In der Gaststätte „Kiek in“ fand unter der Leitung von Paul Berghaus (Vorsitzender des Stadt- & Bezirksverbandes) die Gründungsversammlung statt. Alfred Seewald, der Motor des Projekts, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite standen Antonius Holling (Stellvertreter), Hans Vortkamp (Schriftführer) und Sonngard Rother (Kassiererin). Der Verein erhielt den Namen „Grafschaft“.

Ein trauriges Kapitel folgte im Januar 1983, als Alfred Seewald im Alter von 77 Jahren verstarb. Als Initiator und treibende Kraft hat er sich bleibende Verdienste um unsere Gemeinschaft erworben.

Ohne seinen Einsatz gäbe es das blühende Leben in unserer Anlage heute nicht.